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24.02.2012

Vorabmeldung Jugendzeitung YAEZ: Studium ist Frage des Geldbeutels

Schüler-Umfrage: Studium ist Frage des Geldbeutels, neue Bundesländer sind unbeliebt

Schüler machen sich Sorgen um ihre Zukunft: Die Hälfte der Abiturienten weiß nicht, ob sie sich ein Studium leisten kann. Trotzdem möchten die Wenigsten deswegen in den neuen Bundesländern studieren, in denen das Studium günstiger ist, hier werden schlechte Karrierechancen befürchtet.

Die Jugendzeitung YAEZ hat 391 Schüler gefragt, ob sie sich Sorgen um die Studien-Finanzierung machen. 90 Prozent der befragten Schüler ziehen ein Studium in Erwägung und 75 Prozent sagen sogar, dass sie auf jeden Fall studieren möchten. Gleichzeitig fragen sich 50 Prozent der Befragten manchmal, ob sie sich ein Studium überhaupt leisten können und 23 Prozent gaben an, dass sie sich sogar sehr große Sorgen über die Studien-Finanzierung machen.

Ein Großteil der Schüler (fast 70 Prozent) würde auch auf ein Studium an der Lieblingsuni verzichten, wenn der Hochschulabschluss an einer anderen Uni günstiger zu haben wäre. Trotzdem hat die Mehrzahl der Befragten von den Unis in den neuen Bundesländern ein deutlich schlechteres Bild als von den Unis im Westen Deutschlands. Sie gelten als weniger angesagt und das Studentenleben in Dresden, Leipzig und Co wird als langweiliger eingeschätzt. Vor allem aber auch um die Karrierechancen machen sich die Befragten Sorgen: sie werden als deutlich schlechter bewertet, wenn man den Abschluss einer ostdeutschen Uni in der Tasche hat. Nur bei einem Punkt haben die ostdeutschen Unis die Nase vorn: das Studium kostet hier weniger, glauben die Schüler. Damit liegen sie richtig, ein durchschnittliches Bachelor-Studium kostet in München rund 7.000 Euro mehr als in Dresden.

Bei der Wahl des Studiengangs spielen die Verdienstaussichten eine erhebliche Rolle. 75 Prozent der Schüler geben an, es sei ihnen wichtig, ein Fach zu studieren, mit dem sich später viel Geld verdienen lässt. Nur weniger als jeder Zehnte sagt dagegen, dass die Verdienstaussichten bei der Wahl des Studiums „weniger wichtig“ oder „überhaupt nicht wichtig“ seien. Sicherlich auch deswegen, um im Anschluss an das Studium die angesammelten Schulden begleichen zu können. Denn die Mehrheit der angehenden Studenten wird voraussichtlich BAföG (50 Prozent) oder einen Studienkredit (33 Prozent) beantragen. Auf die Unterstützung der Eltern hoffen fast 75 Prozent der Schüler.

Die Ergebnisse der Umfrage werden in der am Montag (27.02.2012) erscheinenden Ausgabe der Jugendzeitung YAEZ veröffentlicht. Die Jugendzeitung YAEZ erscheint bundesweit in einer Auflage von über 370.000 Exemplaren an rund 4.500 Schulen. YAEZ berichtet über schulische Themen, die Berufs- und Studienwahl. Die Zeitung richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren an weiterführenden Schulen in Deutschland und liegt kostenlos an Gymnasien, Real- und Gesamtschulen aus. Die Jugendzeitung YAEZ erscheint im Yaez Verlag, mit Sitz in Stuttgart.

Pressekontakt:
Janos Burghardt
jb (at) yaez-verlag.de 
0711 997 983-02

 

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