Jugendstudie
Traditionelle Werte bei Jugendlichen hoch im Kurs
Im August 2008 starteten die Jugendzeitung YAEZ und die Stuttgarter Hochschule der Medien eine Online-Jugendstudie und befragten 3.500 Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren auf der Plattform SchülerVZ zu Themen wie Partnerschaft, Geschlechterrollen und ihrem Selbstbild. Ausgangspunkt der Studie sind unterschiedliche jugendkulturelle Szenen, in denen sich die Jugendlichen bewegen. Eine auffallende Sympathie zeigen die Befragten gegenüber aktiven und sportlichen Jugendkulturen, wie etwa Skater, Extremsportler oder Graffiti-Künstler. Überraschend ist aber, dass nur wenige der Studienteilnehmer sich selbst einer dieser Gruppen zurechnen. Vielmehr bewegen sich die meisten der Jugendlichen in Rock-, Hip-Hop- und Fashion-Mainstream-Szenen, nicht aber in den ihrer Meinung nach „coolen“ Kulturszenen. Am unbeliebtesten bei Jugendlichen sind die Musikszenen Gangsta-Rap und Emo. Trotz der großen Sympathie für sportliche Jugendszenen verbringen die meisten der befragten Jugendlichen zwischen zwei und vier Stunden am Tag im Internet.
Auf die Frage nach den drei wichtigsten persönlichen Eigenschaften nannten die Jugendlichen Humor, Hilfsbereitschaft und Intelligenz. Dominanz und Aggressivität lehnten sie ab. Die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen ist für die Jugendlichen ebenfalls ein wichtiges Thema: Der Studie zufolge sind 84 Prozent der Meinung, dass Männer und Frauen gleichermaßen für Hausarbeit und Kindererziehung zuständig sein sollten. Von ihrem Traumpartner wünschen sich die meisten Jugendlichen Sinn für Humor, Treue und Ehrlichkeit. Den Jugendlichen ist es dabei wichtiger, dass ihr Partner intelligent statt cool ist. Die Mehrheit hat keine Probleme damit, wenn ihr Partner intelligenter als sie selbst ist.
Den Jugendlichen wurden sechs Fotos von Jungen und Mädchen vorgelegt, die jeweils für ein bestimmtes Lebensgefühl stehen. Das Votum war eindeutig: Bei Mädchen ist ein natürliches Aussehen angesagt, bei Jungs ist von elegant bis natürlich alles akzeptiert. Doch der Gangsta-Look und das Tussi-Image sind, das zeigen die Zahlen, out.
Bei der Selbstdarstellung im Internet fallen starke geschlechtsbedingte Unterschiede auf. Insgesamt weisen nahezu alle befragten Jugendlichen eine hohe Bereitschaft auf, Informationen über sich ins Internet zu stellen (91 Prozent). Jedoch ist die Anzahl männlicher Jugendlicher, die nie Informationen von sich ins Internet stellt, mit 10,4 Prozent beinahe doppelt so hoch verglichen mit der der Mädchen (5,7 Prozent).
Von den Befragten waren knapp 61 Prozent männlich und 39 Prozent weiblich. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer der Online-Studie besuchen das Gymnasium, knapp ein Viertel die Realschule, jeder Vierte eine Gesamt-, Berufs- oder Hauptschule. Jeder Zehnte befindet sich in der Ausbildung. Fast 90 Prozent der Befragten haben die deutsche Staatsangehörigkeit.
Wer wir sind
Der Yaez Verlag entwickelt seit 2003 Kommunikationslösungen für junge Zielgruppen. Unser Schwerpunkt liegt auf medial transportierten Botschaften (Print und Online) und der Involvierung der Zielgruppe durch Mitmach-Möglichkeiten wie Wettbewerbe und Online-Angebote.
Was wir machen
Unsere Leistungen umfassen Beratung, Konzeption, Redaktion, Gestaltung und Produktion.
Wer unsere Kunden sind
Unsere Kunden sind öffentliche Einrichtungen und Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, Themenschwerpunkte sind dabei Personal, Gesundheit, CSR und Mobilität.


